01Woran Sie Parodontitis erkennen
Typische Zeichen sind Zahnfleischbluten beim Putzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, freiliegende Zahnhälse und (später) gelockerte Zähne. Oft verläuft die Erkrankung lange schmerzfrei. Deshalb messen wir bei Kontrollen regelmäßig die Tiefe der Zahnfleischtaschen.
02Wie wir behandeln
Zuerst reinigen wir die Zahnfleischtaschen gründlich bis in die Tiefe und entfernen die bakteriellen Beläge von den Wurzeloberflächen. Auf Wunsch unterstützen wir das mit unserem Fotona-Laser und der lichtaktivierten Desinfektion, um die Keimzahl zusätzlich zu senken. Die Behandlung erfolgt nach den aktuellen Richtlinien und wird bei gesetzlich Versicherten nach Antrag von der Kasse übernommen.
03Danach: dranbleiben
Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Damit das Ergebnis hält, kontrollieren und reinigen wir in den folgenden Jahren regelmäßig: die sogenannte unterstützende Parodontitistherapie. Ihre Pflege zu Hause ist dabei genauso wichtig wie unsere Arbeit.
So läuft die Behandlung ab
- 1Messung der Zahnfleischtaschen und Röntgenbefund
- 2Aufklärung und Antrag bei der Krankenkasse
- 3Gründliche Reinigung der Taschen, optional mit Laser
- 4Kontrolle nach einigen Wochen
- 5Regelmäßige Nachsorge
Häufige Fragen
Ist Parodontitis ansteckend?
Die beteiligten Bakterien können übertragen werden, ob jemand erkrankt, hängt aber auch von Veranlagung, Rauchen, Stress und Allgemeinerkrankungen ab.
Muss ich danach mit lockeren Zähnen rechnen?
Das Ziel der Behandlung ist, den Abbau zu stoppen. Bereits verlorener Knochen wächst in der Regel nicht von selbst nach. Deshalb lohnt es sich, früh zu handeln.
Wird die Laserunterstützung von der Kasse bezahlt?
Der Laser ist eine private Zusatzleistung. Wir besprechen die Kosten vorher transparent mit Ihnen.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche Beratung. Welche Behandlung für Sie sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam in der Praxis.